Verleitet Fledermausmann zum Massenmord?

Wie jeder gute Christ weiß, machen Heimrechnerspiele in denen es um das Töten geht gewaltbereit, aggressiv und verleiten zum Amoklauf. Besonders die Spiele Gegenschlag (unredlich „Counter Strike“) und Töfter Marius (unredlich „Super Mario“) haben dies in den letzten 10 Jahren eindeutig belegt. Doch die jüngsten Vorfälle in Colorado (Amerika) lassen darauf schließen, dass auch das Lichtspielhaus (neudeutsch „Kino“) eine gefährliche Wirkung auf Jugendliche hat. Ein junger Mann begann während des Kinofilms mit einer Schusswaffe um sich zu ballern und löschte damit mehrere Leben aus. Betroffenheit, Trauer und Fassungslosigkeit spiegeln sich in den Antlitzen der Angehörigen und wir von der Arche Internetz beten natürlich dafür, dass sie diesen schweren Verlust verarbeiten können.

Doch ist dieser Vorfall wirklich so unerwartet gekommen? Halten wir uns vor Augen, dass ein nicht ausgewachsener, eigentlich noch jugendlicher Bube von 24 Jahren doch unmöglich bereits in seinem Glauben gefestigt sein kann. Das zeigt sich daran, dass er den Film überhaupt erst besucht hat. Ein Jugendlicher hat in einem Lichtspielhaus so wenig verloren, wie ein Reicher im Himmel.

Selig sind, die da geistlich arm sind; denn ihrer ist das Himmelreich.
(Matthäus 5,3)

Denken wir nun weiter – ein Mensch, im Glauben und in der Seele nicht gefestigt, sitzt also im Lichtspielhaus. Um ihn herum viele andere Menschen, manche davon Atheisten. Auf der Leinwand fliegt ein schwarzer Dämon auf Schwingen des Bösen durch die Luft – er verprügelt andere Gestalten im Film. Die Atheisten jubeln. Die Klanguntermalung ist laut. Und plötzlich ist nur mehr die böse Fratze des Feldermausmanns/Dämons im Bild: er schaut direkt auf das Publikum und brüllt mit grauenhafter Stimme „Ich bin ein Freund der Gerechtigkeit!!!“.

Was eben beschrieben wurde ist Alltag in den Lichtspielhäusern. Dass Kinder unter 25 Jahren dies alles überfordert, und sie vergessen lässt, dass einzig und allein Jesus gerecht ist, verwundert den geneigten Leser wohl nicht weiter. Die Alleinschuld für diese schrecklichen Vorfälle lässt sich also dem Gesetzgeber zuschreiben. Wir von der Arche Internetz fordern:

Verbot von Unter-25jährigen in Lichtspielhäusern!

Es lässt sich mit Fug und Recht behaupten: „Töfter Marius, Gegenschlag und Fledermausmann, stiftet die Jugend zum Amoklauf an!“. Diesen weisen Aphorismus äußerte jüngst ein Gemeindemitglied der „Arche Internetz“ beim gemeinsamen Gebet. Sofort begann Thietmar Kredo (Mitglied des Arche Internetz Zensurtriumvirats) eine elektronische Warnplakette anzufertigen. Diese steht Ihnen hier zur Verfügung:

Bitte benutzen Sie dieses Bild um im Internetz – aber auch abschnur – auf diese Gefahren aufmerksam zu machen.