Was tun, gegen Teufel 3?

Sicher haben Sie schon davon gehört: ein neues Spiel ist auf dem Markt erschienen mit dem vielsagenden Namen „Teufel 3“ (unredlich: „Diablo 3“). Die Zielgruppe sind christlich erziehende Eltern, die mit der Handlung des Heimrechner-Spiels vom Kauf überzeugt werden sollen: Es gilt nämlich Dämonen zu bekämpfen, um sie daran zu hindern, das Himmelreich zu erobern. Auf den ersten Blick hört sich dies redlich an, doch beim genaueren Hinsehen entbehrt sich die Fratze des Leibhaftigen: Teufel 3 indoktriniert junge Menschen und bringt diese vom Glauben ab. Wie schon mit Welt der Kriegskunst (unredlich: „World of Warcraft“) hat die Programmierer-Sekte der Firma Eissturm mit Teufel 3 dem Bösen ein neues Gesicht verliehen.

„Zuallererst muss man sich bei Teufel 3 ein elektronisches Lebewesen erstellen, das man dann steuert. In der Sprache der asozialen Heimrechnerspiel-Süchtigen nennt man das ‚Charakter‘.“, berichtet Thietmar Kredo, Mitglied des Arche Internetz Zensurtriumvirats. „Dabei kann man unter anderem etwa ein ‚Hexendoktor‘ oder sogar ein ‚Mönch‘ sein.“

„Teufel 3 macht die spielenden Kinder dumm, impotent und führt sie vom christlich-katholischen Glauben ab. Dass der deutsche Jugendschutz dieses Spiel noch nicht indiziert oder zumindest zensiert hat, ist für mich unverantwortlich!“ (Thietmar Kredo)

Wir von der Arche Internetz sind findige Kenner der Bibel und wissen daher, dass ein „Hexendoktor“ nicht im Sinne des HERRN ist:

„Die Hexen sollst du nicht am Leben lassen.“ (2. Buch Mose, 22,17)

Selbstverständlich wählte das Arche Internetz Zensurtriumvirat den „Mönch“ als „Charakter“, doch schon nach ein paar Minuten des „spielens“ musste der hiesige Pfarrer herbeordert werden: „Obwohl ich nichts getan hatte, begann die virtuelle Figur plötzlich einen Fluch auszustoßen.“, fährt der geschockte Herr Kredo fort. „Aus dem Lautsprecher meines Heimrechners schallte plötzlich eine Stimme: ‚Die Götter haben mich berufen!‘ Ja… ja, ich glaube das war der ungefähre Wortlaut.“ Nach langer Ermutigung durch den Pfarrer seiner Gemeinde kann Herr Kredo wieder klar denken. „Mir war nicht bewusst, auf was ich mich bei diesem Spiel eingelassen habe.“, so der redliche Rentner. „Selbst wenn man den Mönch spielt, klingt die antichristliche Botschaft der Hersteller klar durch.“

Ein christlich-katholischer Mönch würde so etwas natürlich nie von sich geben:

Du sollst keine anderen Götter haben neben mir. (2. Buch Mose, 20,3)

„Die Firma Eissturm (unredl. „Blizzard“) versucht mit diesem Spiel eindeutig, die Jugend mit Okkultismus zu verführen und vom Christentum zu bekehren.“, resümiert Thietmar Kredo von der Arche Internetz. „Jugendliche sollen Zaubersprüche einsetzen um das Böse zu besiegen, anstatt in die Kirche zu gehen und für Gutes zu beten. Ich rate jedem christlichen Familienvater scharf vom Kauf dieses Spiels ab.“

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