Kola (unredl. „Cola“)

Liebe Mitchristen, liebe Freunde, liebe Leser!

Als redlicher Christ darf man reinen Gewissens den REWE-Supermarkt betreten, um ein stilles Wasser zu kaufen. (Es empfiehlt sich vor dem Tag des HERRn ein Tröpfchen Rotwein mit der Pipette zuzusetzen und dieses Wasser dann vor und nach dem Gebet am Sonntag zu kosten.) Doch! Oh Graus! Was tun, wenn ein jugendlicher Taugenichts im Regal zu einer Flasche Kola greift? Sodom und Gomorrha! Bleiben Sie in solch einer Situation ruhig und besinnen Sie sich auf das, was Sie über dieses Getränk wissen!

Folgen des Konsums der Volksdroge Kola:

  • Der Konsument wird durch den hohen Zucker- und Chemieanteil hyperaktiv. Diese Energie wird in Form von Amokläufen und Sachbeschädigung abgebaut.
  • Ähnlich wie bei Masturbation macht der hohe Chemieanteil den Konsumenten impotent oder gar blind.
  • Der Konsument gibt sich der Verführung Satans hin. Das erste Mal ist es “nur” Kolakonsum, doch das nächste Mal kann es schon einen Austritt aus der katholischen Kirche oder gar den Beitritt in eine unsittliche Ketzergemeinschaft bedeuten.
  • Der Konsument bekommt Zähnchenweh.

Erklären Sie dies dem juvenilen Unflat! Und wenn es nicht hören will, haben Sie als züchtiger Christenmensch natürlich immer Ihren Rohrstock dabei! Sie sind schließlich unbescholten und können daher nicht aus dem Geschäft geworfen werden, wenn Sie diesen immer mit sich führen!

Da sprach er: So bringe mir her, mein Sohn, zu essen von deinem Wildbret, dass dich meine Seele segne. Da brachte er’s ihm und er aß; und er trug ihm auch Wein hinein und er trank.
-1. Buch Mose, 27,25

Wie Sie sehen, ist in der Bibel niemals die Rede von Kola, doch von Wasser und Wein. Also sollte ein braver Christenmensch, sofern nicht zwingend nötig, auch nichts anderes zu sich nehmen.

Hosianna in der Höh‘! Der HERR sei mit Ihnen allen.